Biogas: die regenerative Alternative zum Erdgas

Biogas

Biogas bezeichnet die umweltfreundliche und natürliche Alternative zum Erdgas. Als Basis für das Biogas werden nachwachsende Rohstoffe wie Energiepflanzen, organische Abfallstoffe, Gülle und Nebenprodukte aus der Verarbeitung von Agrarrohstoffen genutzt.

Biogas besteht in seiner Zusammensetzung aus über fünfzig Prozent Methan und einem geringeren Teil an Kohlendioxid. Bei der Aufbereitung werden Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff entfernt. Biogas hat sich in den letzten Jahren als wichtige Ergänzung auf dem Markt regenerativer Energiequellen angeboten. Für die weitere Entwicklung ist es wichtig, die Vorteile genauso zu beleuchten wie die noch vorhandenen Nachteile.

Biogas

Vorteil der unbegrenzten Verfügbarkeit

Ein großer Vorteil von Biogas besteht darin, dass Gülle oder organische Abfälle als Ausgangsstoffe unbegrenzt verfügbar sind und von keiner wirtschaftlichen Entwicklung und auch nicht von extremen Witterungsbedingungen abhängig sind und werden. Da man Biogas darüber hinaus bevorraten kann, bietet sich die natürliche Ressource auch zum Ausgleich von Netzschwankungen an. Ein weiterer großer Vorteil liegt zweifelsfrei in den Kosten, weil eine aufwändige Gasförderung wie bei der Gewinnung von Erdgas ganz einfach nicht notwendig ist, weil die Ressource vor der Haustür zu finden ist.

Biogas hat auch Nachteile zu verzeichnen

Nachteile sind in der Landwirtschaft zu sehen. Der Anbau von sogenannter Energiepflanzen, die die Herstellung von Biogas fördern, kann zu Monokulturen führen. Denn den Landwirt kann es lukrativer sein, statt Nahrungsmittel seine Felder auf gut verwertbare Energiepflanzen  umzustellen. Hier ist ein moralischer Konflikt nicht auszuschließen. In Umgebung von Biogasanlagen gibt es auch oftmals den Nachteil der Geruchsbelästigung zu beklagen.

Nachteile, Vorteile, Biogas, Biogasanlage, Energiepflanze, Erdgas, regenerative Energiequelle, Landwirtschaft

Biogas